Heilen im Göttlichen Geist

Meditation und Inspiration 

Gerade entstehen unsere drei Meditationsbücher und es macht viel Freude, darin die Heilung im Göttlichen Geist zu erkennen. Heute möchte ich in einem längeren Blog die eingesammelten Erfahrungen mit Euch teilen und somit weiterfließen lassen.

 

Mögen sie Euch inspirieren!

 

Die Motivation für Meditation kann sehr unterschiedlich sein. Es beginnt mit der Suche nach Entspannung und Ruhe, oder einer heilsamen Unterstützung in schwierigen Situationen, und endet mit der Suche nach sich Selbst, oder nach Erleuchtung.

LebensWerte - Meditation, Coverbild Band II
LebensWerte - Meditation, Coverbild Band II

Doch Suche ist immer mit Erwartung verbunden. Wenn wir etwas suchen, wollen wir es auch erreichen. Was immer wir auch erreichen wollen, wir erreichen es durch die Erwartung nur verstandesmäßig. Doch genau da wo der Verstand aufhört, fängt Meditation an.

Im ausgeglichenen Seins Zustand ist Meditation ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Selbst Findung, zu Selbst Erkenntnis, zur inneren Sammlung und Reifung, und zur Heilung. Meditation ist jedoch auch nur ein Instrument und nur so lange hilfreich, bis eine heilmeditative Lebenshaltung erreicht ist. Dann wird es möglich, intuitiv im Jetzt zu sein, damit die ursprüngliche Wirklichkeit und Authentizität im Leben Einzug halten kann.

 

In allem, was wir ausschließlich über den Verstand „machen“, fehlt Inspiration, Göttliche Schöpferkraft, letztendlich die reine LIEBE.

 

Meditation ist kein machen, keine Technik, sondern einfaches, einheitliches Sein. In der Meditation begegnen wir unserer wahren und gleichzeitig tiefsten Natur, die jedoch nicht erreicht, sondern nur erkannt werden kann. Dafür ist die Wendung nach innen, auch über Meditation, erforderlich.

 

Eine einfache Formel 

  •          Wer denkt, kann sich nicht gleichzeitig im Selbst wahrnehmen.
  •          Wer sich im Selbst wahrnimmt, denkt nicht.
  •          Wer denkt, kann nicht gleichzeitig fühlen.
  •          Wer fühlt, kann nicht gleichzeitig denken. 

Das Gefühl hindert uns daran, zu denken. Gedanken hindern uns daran, zu fühlen. Verstandesmäßiges Denken ist also die beste Methode sich vor Gefühle zu schützen, vor den schmerzvollen Gefühlen ebenso wie vor den Lichtvollen. Gefühle unterscheiden hier nicht.

 

Meditation erschafft den Ausgleich und die Verbindung zwischen Gefühlen und Gedanken. Das Selbst eröffnet der Seele unzählige Möglichkeiten, damit sie wieder der Inspiration in den Göttlichen, reinen oder auch ursprünglichen Gedanken folgen kann. Alles was wir im Jetzt wahrnehmen, entsteht aus dem Überblick heraus und ist vollkommen wertfrei und neutral. Jeder erkennt deshalb sofort, wann er in einer heilmeditativen Lebenshaltung angekommen ist, denn alles wird frei von Bewertung und vollkommen neutral sein, weil reine LIEBE immer wertfrei und neutral ist.

 

Meditierende scheitern häufig an ihrem Anspruch des Nichtdenkens, weil sie verzweifelt, und bewertend oder ablehnend ihr eigenes Gedankenkino wahrnehmen und abstellen wollen. Doch Gedanken gehören dazu! Auch der Kopf gehört dazu! Lebensenergie wird über den Kopf zunächst als Gedanke erfahren. Mit der Zeit lerne ich jedoch einen Egogedanken von der Qualität eines reinen Gedankens zu unterscheiden. Ich Seele, kann durch die Verbundenheit im Selbst, den Gedanken auszuwählen, der sich auf den Weg in die Manifestation, und in die körperliche Erfahrung machen soll.

Gedanken sind deshalb ein wichtiger Teil der Meditation und haben ihren rechtmäßigen Platz innerhalb der Meditation.

Eigennützigen und somit nutzlosen Gedanken kann der Zugang zur Manifestation, durch den Überblick in der Meditation, verwehrt werden.

Ich Seele bin ein losgelöster Beobachter der Gedanken, lasse sie einfach, 

  • weiterziehen, wie Wolken im Wind,
  • weiterfließen, wie ein Blatt im Wasser eines Baches,
  • weiterfliegen, wie einen Schwarm Vögel oder Bienen. 

Gedanken sind also immer da, in der Meditation hört das Nachdenken über Gedanken allmählich auf. Wenn ich über einen Gedanken nachdenke beginnt er mich zu beeinflussen, zu beeindrucken, er wird zur Gewohnheit und letztendlich zu meinem Schicksal.

 

Also ist es sehr entscheidend über welchen Gedanken ich nachdenke!

 

 

Er wird mich beeinflussen und beeindrucken, ich werde ihm folgen und die Folgen erleben. Egal ob ich mich von einem eigenwilligen Gedanken, oder von einen Göttlichen Gedanken beeinflussen lasse, die Folgen erlebe ich Seele, in meinem Körper, in meiner Erde.

 

 

Wahrhaftige Inspiration gelangt nur dann zu uns, wenn wir aufhören über Inspiration nachzudenken.

Göttliche Inspiration, die zu mir gelangt, will durch mich hindurch und in das Leben hineinfließen. Ich erhalte im Jetzt immer alles was dafür gebraucht wird, einschließlich der erforderlichen Zeit. Der natürliche Fluss fließt, aus meiner Arbeit wird durch Kreativität, Berufung und letztendlich Bestimmung.

In der Meditation lassen wir uns auf unsere höchste Selbstform ein. Die Kontrolle tritt zurück und die Seele wird frei. Der Körper kann los lassen und das Herz öffnet sich für Gefühle. Wut, Trauer, Angst, Zorn, Freude, LIEBE, Zuversicht, u.v.m. werden spürbar. Nach einer Weile des spürens beginnt sich der Solarplexus zu öffnen und die Gefühle gelangen in unsere Mitte. Hier endet jede Bewertung, Trennung und Spaltung. Die Dualität löst sich, wir befinden uns im Jetzt und wir sind plötzlich die geistigen Wesen der Höchsten Selbstform aus Klarheit, Reinheit, Frieden, Wohlbefinden…

 

Meditation befähigt uns auch zu Achtsamkeit und Selbst Heilung.

Achtsamkeit liegt im Jetzt und ist deshalb nur mit einem weit geöffneten Bewusstsein zu erfahren. Achtsamkeit ist immer nach innen auf die Wahrnehmung gerichtet und wird häufig mit Aufmerksamkeit verwechselt. Ich kann die Aufmerksamkeit auf einen Gegenstand, auf Musik, Klänge, nach innen auf den Körper, auf die Entspannung, auf Gefühle, Gedanken oder auch auf die Atmung richten, um sie wahrzunehmen. Das ist richtig.

Doch durch Achtsamkeit jedoch wird immer genau der Bereich berührt, der einer Reinigung über den Göttlichen Geist bedarf. Die reinen Gedanken des Göttlichen Geistes sind ausschließlich lichtvoll und freudvoll und treffen immer auf die Punkte, die noch nicht lichtvoll und freudvoll sind. Sie lösen alle Gedankengebilde aus unseren unterschiedlichen Körpern heraus und Heilung wird geschehen. Für alle Körper, im Geist und in der Seele. Freude ist ein wichtiger Wegweiser! Freude lässt alles andere unbedeutend erscheinen, und wir können achtsam und zentriert im Jetzt sein.

 

Deshalb lass Dich immer leiten, zu der Meditation, die Dein Herz signalisiert, so lange bis das Leben zu einer einzigartigen Meditation geworden ist.

 

HERZliche Grüße

Ute Anjuna Kehrle


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